Iron Made In Germany am 12.04.13 im Steinbruch

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Zur Abwechslung mal was ganz anderes und neues: Konzertfotos! Am 12. April 2013 trat im Steinbruch Theater, Darmstadt, die Maiden-Tribute-Band Iron Made In Germany auf. Weil sich’s zufällig anbot, hab’ ich mich bei der Gelegenheit erstmals an Konzertfotografie versucht. Einige der dabei entstandenen Fotos und worauf man, wie ich gelernt habe, beim Fotografieren von Konzerten achten sollte, gibt’s im Folgenden.

 
Weil der unzuverlässige Autofokus der Festbrennweiten irgendwann genervt hat (siehe unten), entstanden die meisten Aufnahmen des Gigs mit dem AF-S 70-200/2.8G. Im Ergebnis gibt es von dem Abend eher Bilder mit Portraitcharakter, als Konzertfotos, die die Atmosphäre einfangen. Was fürs nächste Konzert gelernt.

Iron Made In Germany im Steinbruch-Theater



In der flickr-Gallerie von Iron Made In Germany gibt’s weitere Bilder. Allerdings gingen dort die EXIF-Daten verloren.

Equipment und Lehren des Abends

Im Rucksack waren neben der Nikon D7000 – Surprise! – der SB-700, AF-S 16-35/4G, AF-S 35/1.8G, AF-S 50/1.4G und AF-S 70-200/2.8G. Der Blitz hat den Abend über den Rucksack nicht verlassen. Nach den ersten Testaufnahmen mit dem AF-S 16-35/4 verschwand auch das in der Tasche. Mit einer Anfangsblende von f/4 war bei den Lichtverhältnissen schlicht nichts anzufangen.

Die Lichtverhältnissen sind es auch, die den Autofokus der D7000, vor allem aber den von manchen Objektiven an ihre Grenzen. Während das AF-S 70-200/2.8 schnell und sicher fokussiert, waren die Ergebnisse des 35/1.8 und 50/1.4 durchwachsen und hängen meiner Meinung nach mehr von Glück als sonstwas ab. Glücklicherweise kann man bei Metalkonzerten bedenkenlos in CH den Puffer voll laufen lassen – das bisschen “Klickklick” hört man nicht einmal selbst. Angenehmer Nebeneffekt: Die Chance, vernünftige Gesichtsausdrücke einzufangen steigt bei Serienbildern ebenfalls. Auf der anderen Seite wird haufenweise Ausschuss produziert, was mir persönlich allerdings vollkommen egal war und ist.

Obwohl nur die mittleren Kreuzsensoren verwendet wurden – mit den äußeren Liniensensoren war gar nichts anzufangen – war der Ausschuss der beiden Festbrennweiten wesentlich höher als der Zooms. Auf der anderen Seite lassen das 35/1.8 und 50/1.4 ganz offen vier Drittel bzw. zwei Blenden mehr Licht auf den Sensor. Zumindest das 50er ist bei f/1.4 aber derart weich, dass man beinahe gezwungen ist, auf f/2 abzublenden. Das Telezoom dagegen ist schon bei Offenblende zu gebrauchen.

Die Aufnahmen des Abends entstanden fast ausschließlich bei Blenden zwischen f/1.4 und f/2.8 (je nach Objektiv), ISO 3200 bis 6400 und Belichtungszeiten von einem Hundertstel bis ein Zweihundertfünfzigstel.

Kategorie(n): Konzert, People

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